Prangbakat

Prangbakat

Du bist im Wuku Prangbakat geboren, Woche 24 von 30 des balinesischen Pawukon.

Prangbakat ist die vierundzwanzigste der dreißig Siebentagewochen (Wuku) des Pawukon, jenes 210-tägigen Zyklus, nach dem sich auf Bali die meisten religiösen Zeremonien richten. Alle 210 Tage, am selben Tag des Zyklus, feiern Balinesen ihr Oton – den Jahrestag ihrer Geburt nach dem Pawukon.

Quelle: F. B. Eiseman Jr., Bali: Sekala & Niskala, vol. I: Essays on Religion, Ritual, and Art (Periplus 1990), ch. 17 “Balinese Calendars”, ch. 9 “Rites of Passage”; E. M. Reingold & N. Dershowitz, Calendrical Calculations, Ultimate ed. (Cambridge University Press 2018), ch. 12

Position im Pawukon
Woche 24 von 30
Titel Gottes in diesem Wuku
Im balinesischen Lontar Tutur Gong Besi trägt Gott (Bhatara Dalem) in diesem Wuku den Titel Sanghyang Bisma.

Quelle: Tutur Gong Besi, ed. Dinas Kebudayaan Provinsi Bali (2002), quoted in K. Subagiasta, “Nilai-Nilai Agama Hindu dalam Tutur Gong Besi”, Warta Hindu Dharma no. 474 (PHDI, July 2006)

Im Tutur Gong Besi

Baum
nuh (Cocos nucifera)
Kala des Wuku
Das Kala dieses Wuku hält sich unten auf: Schütte keine Erde auf und reise ihm nicht entgegen.

Wie Eisen und Stahl: viel Wissen, gütig in Herz und Geist. Festen Herzens und innerlich grimmig, erzählen sie gern von ihrem eigenen Mut und wollen, dass man ihnen folgt; im Krieg wanken sie nicht; barsch in der Rede. Ihre Befehle sind erst kühl, dann heiß. Wie ihre Kokospalme leben sie lange, und es fehlt ihnen weder an Essen noch an Trinken noch an Kleidung; wie ihr Eisvogel kurz bei jeder Aufgabe. Die Gefahr liegt im Klettern.

Unsere Übersetzung aus: Tutur Gong Besi, lontar, transliteration (alih aksara), Pusat Dokumentasi Dinas Kebudayaan Provinsi Bali, “Nyan awatekan anut ring uku”, “Nihan paukonan”

Besondere Tage in diesem Wuku

  • Dienstag: Anggara Kasih

An diesen Tagen treffen zwei Wochen des Pawukon zusammen: Kajeng Kliwon alle 15 Tage, die übrigen fünf alle 35. Sie verlangen besondere Opfergaben und Gebete – manche gelten als gute, manche als schlechte Tage –, und Tempelfeste wie Übergangsriten werden oft auf sie gelegt. An Kajeng Kliwon, so glaubt man, sind böse Geister unterwegs.

Quelle: F. B. Eiseman Jr., Bali: Sekala & Niskala, vol. I: Essays on Religion, Ritual, and Art (Periplus 1990), ch. 17 “Balinese Calendars”; R. Goris, “Holidays and Holy Days”, in J. L. Swellengrebel (ed.), Bali: Studies in Life, Thought, and Ritual (W. van Hoeve 1960); E. M. Reingold & N. Dershowitz, Calendrical Calculations, Ultimate ed. (Cambridge University Press 2018), ch. 12